Herzlich willkommen!

 

Auf der Seite „sanktida.de“ finden Sie Informationen über das Leben der heiligen Ida von Herzfeld und über die Wallfahrtsbasilika sowie die Basilikamusik. Auch haben wir einige hilfreiche Hinweise für Ihren Besuch hier vor Ort zusammengestellt. Wir würden uns freuen, Sie bald einmal am ältesten Wallfahrtsort Westfalens begrüßen zu können!

Übrigens: Aktuelle Informationen zur Pfarrei St. Ida in Herzfeld und Lippborg finden Sie auf der gemeinsamen Homepage der beiden Lippetaler Kirchengemeinden

unter www.katholisch-in-lippetal.de.

 

Beste Segenswünsche

Ihr

Jochen Kosmann

Pfarrer und Wallfahrtsrektor



Leitwort des Wallfahrtsjahres 2020


„Ich bin da, wo du bist!“


Liebe Schwestern und Brüder,

liebe Pilgerinnen und Pilger!

 

Den Namen eines Menschen zu kennen, heißt nicht nur, etwas Persönliches über ihn zu wissen. Es bedeutet, mein Gegenüber vertraulich ansprechen zu können.

 

Das gilt in gleichem Maße auch für Gott: Er bleibt für uns Menschen nicht in namenloser Ferne. Im Alten Testament lesen wir, dass Gott sich Mose gegenüber im brennenden Dornbusch offenbart und dabei seinen Namen nennt. Üblicherweise wird der hebräische Gottesname in unseren Bibelausgaben übersetzt mit „Ich bin der Ich bin da“ oder „Ich bin der Ich bin“ (Ex 3,14). Das ist nicht einfach eine Aussage über einen Gott, der fern über allen Himmeln thront, sondern die Zusage Gottes, bei uns Menschen zu sein.

 

In einer anderen Übersetzung wird der Gottesname so ins Deutsche übertragen: „Ich bin da, wo du bist.“ Dieser Satz bildet dieses Jahr das Leitwort für die Wallfahrtssaison. Er transportiert die Zusage Gottes: „Ich bin da. Ich bin da für dich – was auch immer sein mag.“ Gott ist an unserer Seite, in den frohen Stunden, aber auch und erst recht dann, wenn wir in unserem Leben schwere Erlebnisse zu tragen haben, bspw. eine Krankheit oder den Verlust eines lieben Menschen.

 

„Ich bin da, wo du bist!“ – Diese Erfahrung hat auch die heilige Ida machen dürfen, als sie hier in Herzfeld eine Kirche baute. In schwieriger Zeit hat sie Menschen beigestanden, die auf der Suche nach Frieden waren und um das tägliche Überleben kämpften. Mit Idas Hilfe haben diese Menschen erfahren, dass Gott an ihrer Seite ist.

 

Seien Sie nun herzlich eingeladen, sich auch im Jahr 2020 auf den Weg nach Herzfeld zu machen. In diesem Jahr haben wir viele Veranstaltungen in der Ida-Woche, die traditionell immer im September stattfindet, neu gestaltet. Seien Sie gespannt – für Auswärtige und auch Einheimische lohnt es sich gewiss mehr denn je, sich auf den Weg zu machen.

 

Unsere Hoffnung ist, dass alle, die als Wallfahrer nach Herzfeld kommen, diese Zusage spüren dürfen: „Ich bin da, wo du bist!“

 

 

Wir freuen uns auf die Pilger und heißen Sie schon heute herzlich willkommen!

Herzliche Grüße!

 

Pastor Jochen Kosmann, Rektor der Wallfahrt

 

Holger Bellenhaus (Fördergemeinschaft Herzfeld),

 

Markus Goldstein (Gewerbeverein Herzfeld)

 


Gebetszettel zum Wallfahrtsjahr



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Pilgergruppen

 

- Am Donnerstag, 24.09.2020 begrüßen wir um 16.00 Uhr eine Pilgergruppe eines Kegelclubs aus Sendenhorst zu einer Kirchenführung.

 

- Am Sonntag, 27.09.2020 ist im Anschluss an das Hochamt, welches um 10.30 Uhr beginnt, eine öffentliche Kirchenführung in der St. Ida-Basilika. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es gelten die derzeit gültigen Corona-Richtlinien inkl. der Erhebung der Personendaten zwecks Rückverfolgbarkeit.

 

Wir heißen alle Wallfahrer am Grab der hl. Ida herzlich willkommen.

Die St. Ida-Wallfahrtsbasilika ist ganztägig geöffnet von 8 Uhr bis 18 Uhr!

 


Weihbischof Zekorn eröffnet Ida-Woche

Lesen Sie dazu den Bericht in der Bistumszeitung "Kirche und Leben"


„Ein Vorbild im Glauben und Vertrauen auf Gott“

Friedensstifterin, Mutter der Armen und Zuflucht der Bedrängten:

Am 4. September, ihrem Todestag, gedenken wir der Heiligen Ida von Herzfeld

 

Wenn Ulrich Liehr an die Heiligsprechung von Ida von Herzfeld denkt, vergleicht er das mit jener von Johannes Paul II. Als abertausende Menschen im April 2005 zum Petersplatz strömten, um für den verstorbenen Papst zu beten, forderten sie eine schnelle Heiligsprechung: „Santo subito“, riefen sie immer und immer wieder lauthals – Sofort Heilig. „So ähnlich stelle ich mir das auch bei der Heiligen Ida vor“, sagt Liehr, Pfarrer der Pfarrei Jesus Christus Lippetal. „Das Volk hat gesagt: Diese Frau ist uns heilig, deshalb wurde sie von den Menschen direkt nach ihrem Tod bereits als Heilige verehrt.“ Sie vergaßen eben nicht, dass Ida von Herzfeld sich zu Lebzeiten sehr für die einfachen Menschen eingesetzt hatte.

 

Genau das war eher ungewöhnlich: Denn Ida stammte aus herrschaftlichem Haus, eine Adlige und Höhergestellte, und ist mit Karl dem Großen verwandt gewesen. „Sie gehörte eigentlich nicht zum Volk“, sagt Liehr. Doch Ida sonderte sich nicht von den Menschen ab oder versuchte sie mit dem Schwert niederzuhalten: „Sie hat die Menschen aufgebaut, ihnen Essen gegeben und war für ihre Anliegen da.“

 

Weitere Informationen und Beiträge zur Hl. Ida auf den Seiten der Bistumszeitungen "Der Dom" und "Kirche und Leben"

https://www.erzbistum-paderborn.de/aktuelles/ein-vorbild-im-glauben-und-vertrauen-auf-gott/

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/herzfeld-bekommt-einen-neuen-ida-gedenkweg


Der neue Kreuzweg um die St. Ida-Basilika

4. Station
4. Station

Im Sommer 2019 wurde nach langen Planungen nun der neue Kreuzweg errichtet:

Auf dem Gelände von Haus Idenrast wurde zunächst ein neuer Weg angelegt. Dann wurden die neuen Kreuzwegstationen aufgebaut. Es handelt sich dabei um Bronzereliefs des Künstlers Hans Dinnendahl, die uns von der Kirchengemeinde St. Marien Telgte als Geschenk überlassen wurden. Die erste Station steht auf der Freifläche neben dem Bertgerus-Kindergarten; dann führt der Weg am Haus Idenrast und dem Pfarrhaus vorbei zur Rückseite der Basilika, wo die 14. Station steht.

 

Der neue Kreuzweg wurde von Weihbischof Rolf Lohmann am Sonntag 08.09.2019  offiziell eingeweiht.

Seien Sie aber herzlich eingeladen, den Kreuzweg nicht nur zu bestaunen, sondern ihn auch betend zu gehen!

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier.


Ältester Wallfahrtsort im Bistum Münster auf den Spuren der heiligen Ida

Text und Fotos: Johannes Bernard, Kirche und Leben


  • In sechs Stationen durch die Lippe-Auen soll das Leben der heiligen Ida erlebbar werden
  • Mit 1,80 Meter hohen Glasstelen modern gestaltet
  • Eröffnung für 2021 geplant

 

Unter der Bezeichnung „Ida-Auen-Weg / Idas Spuren erspüren“ entsteht im Wallfahrtsort Herzfeld (Kreis Soest, Kreisdekanat Warendorf) ein neuer Gedenkweg, Dieser hat zum Ziel, das Leben der heiligen Ida von Herzfeld in sechs Stationen auf eine ansprechende und innovative Art und Weise erlebbar zu machen. „Entlang des Weges durch Lippe-Auen werden sechs Stelen errichtet, durch die das Leben der heiligen Ida auch optisch erfahrbar sein wird“, sagt Pfarrer Jochen Kosmann.

 

Die etwa 1,80 Meter hohen und modernen Glasstelen enthalten Bildmotive, die inhaltlich die Deckelplatten des wertvollen Ida-Schreins aufnehmen. Der Schrein steht wie die Ida-Büste in der Krypta der Basilika. Die heilige Ida (um 770 bis 825) war eine Kirchenstifterin. Ida förderte den Bau eines Gotteshauses im heutigen Herzfeld und wurde so die Gründerin der ersten katholischen Gemeinde im Münsterland


Beispiele der Dachplattendes St. Ida-Schreines



"Ida-Auen-Weg - Idas Spuren erspüren"

Gewinnspiel über die Namensgebung

 

Der Gedenkweg soll nächstes Jahr eröffnet werden. „Pilgergruppen, Touristen und die Gemeinde erfahren viel Wissenswertes über das segensreiche Wirken der großen Heiligen“, verspricht Kosmann. Die Gemeinde hatte im Vorfeld ein Gewinnspiel organisiert, bei dem Vorschläge für die Bezeichnung des Gedenkwegs eingereicht werden konnten. 40 Frauen und Männer beteiligten sich daran. Schließlich hatte nach Beratung einer Jury Martina Dörfler aus Werl mit dem Vorschlag „Ida-Auen-Weg“ die beste Idee. Als Untertitel wird der Vorschlag von Ida Bühner aus Unna „Idas Spuren erspüren“ aufgenommen.

 

 

„Beiden Ideengebern winkt ein Ausflug nach Münster mit besonderen Einblicken in die Bistumsstadt“, verspricht Kosmann. Zusammen mit Elisabeth Zinselmeier vom Wallfahrtsausschuss werden auch Annegret Bratz aus Hovestadt, Thorsten Pöpsel aus Herzfeld und Klaudia Schlenke aus Schoneberg die Domstadt Münster erleben. Sie sind Gewinner einer Verlosung, an der alle Spender mit einer finanziellen Unterstützung von mehr als 50 Euro teilnahmen. Als Glücksfee der Verlosung fungierte die zwölfjährige Messdienerin Ida Wischmann.

 


Auch weiterhin bitten wir um Unterstützung der beiden Projekte: IBAN DE14 4166 0124 0300 7005 02, Stichwort „Kreuzweg / Ida-Auen-Weg“. Herzlichen Dank!

 

Download
Informationen zum geplanten Ida-Weg zum Download
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15.11.20

 
17 Uhr

 
125. Geistliche Abendmusik zum Volkstrauertag mit Panflöte (Sebastian Pachel) und Orgel (Dr. Hans-Peter Retzmann) DIese Abendmusik muss leider auf das kommende Jahr verschoben werden!
06.12.20
 
 
17 Uhr
 
 
Geistliche Abendmusik zum Advent mit Instrumentalmusik u.a. mit einem Teilensemble der Hultroper Blasmusik Diese Abendmusik muss ebenfalls leider auf das kommende Jahr verschoben werden!
13.12.20
 
17 Uhr
 
Geistliche Abendmusik zum Advent mit Chormusik mit einem Teilensemble des Erwirtter Vokalensembles
10.01.21 17 Uhr Geistliche Abendmusik als Großes Weihnachtsmitsingkonzert der Chöre

DIese Abendmusik muss leider auf das kommende Jahr verschoben werden!
Abendmusik am Volkstrauertag mit Panflöte (Sebastian Pachel) und Orgel (Dr. Hans-Peter Retzmann)

Am Volkstrauertag, 15.11.2020 findet um 17 Uhr die nächste Geistliche Abendmusik mit Musik für Panflöte und Orgel statt.

Der Panflötist Sebastian Pachel präsentiert gemeinsam mit dem Organisten Hans-Peter Retzmann ein einmaliges und faszinierendes Klangerlebnis. Kritiker loben Pachel als Revolutionär der Panflötenmusik und als einer der renommiertesten Panflötisten seiner Generation. Im aktuellen Konzertprogramm präsentieren Pachel und Retzmann u. a. Werke von J. S. Bach, J. J. Quantz, Th. Dubois und G. Fauré.

Sebastian Pachel, geboren 1976, ist ein deutscher Panflötist,  der in Bielefeld lebt. Er gilt als einer der renommiertesten Panflötisten seiner Generation und widmet sich einer Vielzahl von musikalischen Projekten. Er wuchs in einer klassischen Arbeiterfamilie in einfachen Verhältnissen im Randbezirk Bielefelds auf, wo er teils durch Musikunterricht, teils autodidaktisch verschiedene Instrumente erlernte. Seit 2005 widmet er sich dem Instrument Panflöte und begeisterte fortan Panflöten-Kritiker durch eine virtuos-versierte Spieltechnik mit einer selten da gewesenen Präzision und Klarheit im Klang. 

 

In seinen Arrangements verarbeitet er neben der klassischen Musik auch Kompositionen des Modern-Jazz und der zeitgenössischen und elektronischen Musik. Seine Programme sind so konzipiert, dass die Panflöte als genreübergreifendes und virtuoses Instrument ins Zentrum gestellt wird.

 

Sebastian Pachel studierte Jazzklavier und Panflöte am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück und ist der erste Student einer deutschen Hochschule, der im Rahmen des Bachelor-Systems (B.A.) ein künstlerisches Examen mit dem Hauptfach Panflöte abgelegt hat. Mit der speziell für ihn angefertigten Metall-Panflöte, der er ungeahnt klare und präzise Klänge entlockt verhilft er unter dem Motto „Modern Art of Pan Flute“ der folkloristisch vorbelasteten Panflöte zu neuen Ehren und holt diese ein Stück zurück in die Welt der Hochkultur. Er gibt regelmäßig Konzerte in unterschiedlichen Besetzungen, wirkte bei verschiedenen Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen mit und genießt auch als Lehrer einen exzellenten Ruf. 2018 ist er von der Deutschen Popstiftung mit dem 1. Platz des Deutschen Rock und Pop Preis als „Bester Instrumentalsolist 2018“ ausgezeichnet worden.
Hans-Peter Retzmann hat nach dem Studium der Schulmusik (Köln), Theologie (Würzburg) und der Kirchenmusik (Aachen, Düsseldorf) seine Ausbildung in Paris fortgesetzt. Dort studierte er an Schola Cantorum in Paris bei Jean-Paul Imbert (Diplôme de Virtuosité) und bei Naji Hakim Improvisation / Komposition an der Kirche ,la Trinité‘. Internationale Kurse in Frankreich, Schweiz und England vervollständigen seine Studien. 1992-1998 war er Kantor an St. Andreas in Korschenbroich, wo er die Internationale Orgelwoche betreute und zahlreiche Aufführungen großer Chor- u. Orchesterwerke mit dem St.-Andreas-Chor und den Düsseldorfer Sinfonikern durchführte. Seit 1998 war er Kantor an St. Nikolaus in Mönchengladbach-Hardt und künstlerischer Leiter der Reihe ,Hardter Konzerte‘. In dieser Zeit ist er als Produzent verschiedener CD-Produktionen (mit Jane Parker-Smith, Alan Wilson u. eigene Einspielungen berühmter Literatur u. Improvisationen) in Erscheinung getreten und er hat verschiedene Konzerttourneen berühmter Chöre aus England (z. B. ,Trinity College‘ Cambridge) und Kanada realisiert.

 

1998-2005 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Institut der Robert-Schumann Hochschule, Düsseldorf bei Prof. Dr. Dr. Volker Kalisch und wurde im Juli 2010 dort zum Dr. Phil. promoviert (Dissertation über die Musikästhetik Max Regers). Als Organist und Improvisator und als Begleiter in Gesangs- und Kammerensembles ist er im In- und Ausland tätig. Darüber hinaus hält er Vorlesungen, PräsentationsKonzerte und workshops zu musikalisch praktischen und theoretischen Themenstellungen. HP Retzmann ist seit Januar 2012 Kantor an St. Johannes Baptist, Delbrück (OWL) im Erzbistum Paderborn. Er ist Koordinator des neuen »pastoralen Raumes« (alle Gemeinden in Delbrück) und zeichnet verantwortlich für zukünftige Chor- und Orgelkonzertreihen.

 

 

- Mitglied der American Guild of Organists, New York (AGO)

 

- Mitglied der Internationalen Max-Reger-Gesellschaft, Karlsruhe (IMRG)

 

- Mitglied des Royal College of Organists, London (RCO)

 

- Honorary Fellow of the Academy of St. Cecilia, London (HonFASC)

 - Inverlagnahme bei Editions Delatour, FR (Orgelwerke, Chor- u Kammermusik)

 

 Der Eintritt zur Geistlichen Abendmusik ist wie immer frei!