"Uns schickt der Himmel"

72-Stunden-Aktion der KLJB Herzfeld

Die Aufgaben: Bau eines Zeltes, das die Ankunft der hl. Ida in Herzfeld 786 symbolisiert

Fotos: Elisabeth Zinselmeier

Landjugend macht den „Idenpatt“ richtig schick

Lippetal-Herzfeld (renn). Wo vor mehr als 1200 Jahren Ida ihre erste Rast in Herzfeld fand, sollen in Zukunft Wanderer, Radfahrer und Pilger Erholung suchen können. Gut 40 Jugendliche aus Herzfeld sorgten am Wochenende dafür, dass aus dem bisher wenig erfreulich wirkenden Eingang zum „Idenpatt“ ein neues Kleinod entstand.

Grundlage für diese Wochenend-Baumaßnahme war die aktuelle 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), dem auch die Herzfelder Landjugend angehört. Bereits seit den 90er-Jahren nimmt die örtliche KLJB an dieser Veranstaltung teil, in deren Rahmen bereits die Kapelle in Heckentrup, der Spielplatz am Schulzentrum sowie ein neuer Gartenbereich am St.-Ida-Stift errichtet wurden.

Daher war es auch für die aktuelle Generation der Landjugend Ehrensache, sich unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen. Lange konnten die Jugendlichen nur rätseln, was sie in diesem Jahr zu bauen hätten. Erst als Vorsitzender Stefan Sandvoß zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Maike Pöpsel und Judith Sieckmann aus Warendorf den Umschlag mit der Aufgabe geholt hatte, konnten die ersten Arbeiten beginnen.

Ein Wochenende lang mussten Wege und Bänke erneuert werden, doch im Mittelpunkt der Aktion stand die Errichtung eines großen Zeltes, das als Prunkstück der neu angelegten Ruheoase dienen soll. Unterstützt wurden die fleißigen Landjugendlichen im Übrigen durch einen Fachmann: Diplom-Landschaftsbauer Dirk Fuchs gab wertvolle Tipps und fasste selbst immer dort mit an, wo den eifrigen Helfern die nötigen Kenntnisse oder auch Maschinen fehlten.

Initiator des neuen Kleinods oberhalb der Lippenauen war Bernd Voschepoth. Gemeinsam mit Diakon Ernst Willenbrink hatte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende dem BDKJ den Vorschlag zur Aktion gemacht, um im Schatten der Basilika an die namensgebende örtliche Heilige zu erinnern und gleichzeitig einen weiteren Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen zu schaffen.